Wer sich mit Peptide beschäftigt und eine Seite mit den wesentlichen Informationen sucht, ist hier richtig: Definitionen, Kontext, Studienlage und wiederkehrende Fragen.
Stand 2025-10-08. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
== Eigenschaften == Bestoxin ist ein Peptid und ein Toxin im Gift des südafrikanischen Dickschwanzskorpions. Daneben sind im Gift noch die Toxine Birtoxin, Dortoxin und Altitoxin vorhanden. Bestoxin besitzt drei Disulfidbrücken. Bestoxin bindet an die Bindungsstelle 4 von spannungsgesteuerten Natriumkanälen in Säugetieren und senkt ihren Schwellenwert für eine Aktivierung. Mit Birtoxin teilt es die gleichen N-terminalen 18 Aminosäuren.
Quellen: de.wikipedia.org
== Eigenschaften == Birtoxin ist ein Peptid und das häufigste Toxin im Gift des südafrikanischen Dickschwanzskorpions. Daneben sind im Gift noch die Toxine Dortoxin, Bestoxin und Altitoxin vorhanden. Birtoxin besitzt drei Disulfidbrücken. Birtoxin senkt den Schwellenwert für eine Aktivierung von spannungsgesteuerten Natriumkanälen von Säugetieren. Dadurch entstehen als Symptome einer Vergiftung in Säugetieren Krämpfe, Harndrang, Tremor und eine beschleunigte Atemfrequenz. Mit Bestoxin teilt es die gleichen N-terminalen 18 Aminosäuren.
Quellen: de.wikipedia.org
Bivalirudin (Handelsname Angiox) ist ein verschreibungspflichtiger Arzneistoff aus der Gruppe der Antikoagulanzien. Er wird eingesetzt, um Blutgerinnsel bei Erwachsenen zu verhindern, die sich einer perkutanen Koronarintervention (PCI), wie Ballondilatation, Atherektomie und Stentimplantation unterziehen. Chemisch gesehen handelt es sich bei Bivalirudin um ein Peptid aus 20 Aminosäuren. Es ist ein synthetisches Analogon zu dem aus Blutegeln gewonnenen Hirudin.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Anwendungsgebiete === Bivalirudin wird angewendet, um Blutgerinnsel bei Erwachsenen zu verhindern. Und zwar bei solchen Patienten, die sich einer perkutanen Koronarintervention (PCI) unterziehen. Bei diesem nichtchirurgischen Verfahren werden die Blutgefäße, die den Herzmuskel versorgen, von einem Verschluss befreit. Die Anwendung schließt Patienten mit Myokardinfarkt (Herzinfarkt) mit „ST-Hebung“ (STEMI, einem anomalen Messwert beim Elektrokardiogramm bzw. EKG) ein. Bivalirudin wird darüber hinaus bei Erwachsenen mit instabiler Angina (Schmerzen unterschiedlicher Stärke im Brustkorb) oder Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) angewendet, die sich einer Behandlung wie einer PCI oder einer Bypassoperation unterziehen müssen oder andere Arzneimittel einnehmen. Bivalirudin wird zusammen mit ASS und Clopidogrel (andere Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln) angewendet. Im Hinblick auf PCI wurde Bivalirudin bei insgesamt fast 10.000 Erwachsenen mit einem anderen Typ von Antikoagulans, einem Heparin, verglichen. Heparin wurde in Kombination mit einem Glykoprotein-IIb/IIIa-Inhibitor (GPI, ein anderes Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln) verglichen, und einige Patienten, die Bivalirudin erhielten, bekamen gegebenenfalls auch ein GPI. Knapp 4.000 dieser Patienten mussten sich einer PCI zur Behandlung eines Myokardinfarkts mit ST-Hebung unterziehen.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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